Morgen Kinder…

22. Juli 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

… wird’s was geben. Morgen schreibe ich Erhaltungsmanagement von Ingenieurbauwerken im Zuge von Straßen. Viel wichtiger: das neue Album Weißt du noch? von Tefla & Jaleel erscheint. Wie? Von Tefla & Jaleel? Ja, Totgesagte leben tatsächlich länger. Gott Liebe zum Rap sei Dank! « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Dendemann – vollkommen durchgeknallt?

4. Mai 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Den Auftritt von Daniel Ebel alias Dendemann (vor ein, zwei Jahren) beim Oben Ohne Open Air habe ich noch sehr gut in Erinnerung. Der hat einfach gerockt. Auch die alten Songs, aber das (im April erschienene) neue Album? Vom Vintage verweht… Puuuh… « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Lea Won mit Defoos…

11. März 2010 § Ein Kommentar

Der Münchner Lea Won meldet sich mit einem neuen Release zurück: Nach dem Projekt Lautleben mit Nad, dass ohne Titel auskommen musste, steht nun „Farbe verleihen“ für euch bereit. Fünf Songs mit wie gewohnt gut durchdachten Texten und eindringlichen Beats. Texte die gegen den Strom schwimmen… Produziert wurde die – völlig kostenlos im Netz zu habende – EP von Defoos:
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La Confianza – Mission Weltherrschaft

29. Dezember 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Bei einer gemütlichen Shisha traf ich Pablo Christlein alias Manifou*, Frontmann der Crossover-Band La Confianza. Der 19-Jährige Gymnasiast lebt mit seiner Familie bei Münchberg und steht kurz vor seinem Abitur. Mit ihm sprach ich über den neuen Proberaum der Band, ihr schlichtes Erfolgsrezept, das BETORE-Festival 2009 und den Friedensnobelpreis für Barack Obama.

holg: Aus eurem letzten Proberaum bei Selb wurdet ihr gegangen und wart dann eine zeitlang obdachlos. Hat sich nun doch alles zum Guten gewendet?

Pablo: Nach langer Suche haben wir wieder einen festen Proberaum. Wir können jetzt in einer alten Fabrik bei Erkersreuth unser Unwesen treiben und haben sogar Tageslicht. 20m2 Raum für die wir nur die Strom- bzw. Heizungskosten zahlen müssen. Perfekt!

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Donato – „Angst“ haben ist salonfähig!

6. Dezember 2009 § Ein Kommentar

Am vierten Dezember erschien das zweite Album von Donato, mit bürgerlichem Namen Marco Donato, auf dem Münchner Label Kopfhörer Recordings. Der 26-Jährige Dortmunder berichtet unter anderem über seinen E-Mail Kontakt mit Staiger, warum er nicht von der Musik leben wird und man mit illegalen Downloads rechnen muss.

holg: Bekannt wurdest du durch deinen Song „Schweigen“ auf Roey Marquis II. Produzentenalbum Momentaufnahmen III. Wie ging es nach 2004 für dich weiter?

Donato: Durch „Schweigen“ lernte ich viele Leute kennen, mit denen ich in der Folge arbeiten durfte, sei es mnemonic, Pal One, Trauma, Brisk Fingaz, Lunafrow und einige andere. Der Song hat mir geholfen, mit „Damals wie heute“ ein Album auf die Reihe zu stellen, was auch vier Jahre nach Veröffentlichung immer noch vielen etwas bedeutet. 2006 kam dann ein gemeinsames Album mit Inferno79 namens „Mond-Licht-Schatten“, durch das wir uns beide weiter innerhalb der Szene etablieren konnten. Nach der zwischenzeitlich eingeschobenen EP, Könige unter Blinden, mit mnemonic ist „Angst“ nun mein erstes Solowerk seit 2005.

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Ultimativ – Mehr als ein Adjektiv!

19. November 2009 § Ein Kommentar

Ultimativ – Mehr als ein Adjektiv!

Drei Hofer Rapper stellen sich vor.

Seit etwa zwei Jahren existiert die Rap-Gruppe R.I.S.E., eine Plattform für die Rap-Musik von neun jungen Männern aus Hof. Drei davon waren schon vorher enge Freunde und schlossen sich kürzlich zu der Crew Ultimativ zusammen. Kevin Wilma, 20 alias cassoh, T. G., 22 alias Jack Uzi und Fabian Steinmeyer, 19 alias Fa Boom sprechen heute über ihre Beweggründe, zukünftige Projekte, die Hofer Szene und warum sie nicht zu der Gruppe der Studentenrapper gehören möchten.

holg: Ist Ultimativ das neue R.I.S.E oder wie sollen eure Hörer das verstehen?

Und wie kam es letztendlich dazu?

Ultimativ: Nein, R.I.S.E. bleibt definitiv die übergeordnete Plattform. Wir sehen unsere Crew nur als eine Untergruppe davon an. Wir drei waren ja schon immer zusammen, haben auch die letzten live Konzerte in dieser Kombination gespielt und irgendwann war das mit Ultimativ, also einem offiziellen Auftritt unter einem festen Crewnamen, nur noch ein logischer Schritt. Die anderen R.I.S.E. Jungs sind teilweise auch inaktiv und zu neunt auf der Bühne war und ist für kaum einen Veranstalter tragbar.

holg: Was habt ihr in Zukunft mit Ultimativ vor und wie steht es um eure Ambitionen?

Ultimativ: Wir wollen schon Gas geben aber keiner von uns möchte ausschließlich von der Musik leben. Wir machen das nebenbei als Hobby und wollen vor allem Spaß dabei haben. Wir (cassoh und Jack Uzi) arbeiten weiterhin an unserem Projekt „Andere Ansichten“, als Ultimativ müssen wir sehen was kommt, wir wollen live Konzerte spielen und bauen derzeit ein eigenes Studio auf.

holg: Fühlt ihr euch als ein Teil der Hofer Rap-Szene? Gibt es die denn überhaupt?

Ultimativ: Naja, wir denken schon dass es eine Szene gibt, aber erst seit ein paar Jahren. Wirklich zugehörig fühlen wir uns aber nicht, wir wollen ja keinen auf Gangster machen wie viele Rapper hier in Hof. Wir nehmen uns ja auch gerne selbst auf die Schippe, Selbstironie spielt bei uns eine große Rolle. Das können die ja nicht.

holg: Seid ihr die klassischen Studentenrapper?

Schließlich habt ihr alle drei die Allgemeine Hochschulreife und studiert fleißig.

Ultimativ: Nein, aber wie gesagt, Gangsterrapper sind wir auch nicht. Unser Style liegt wohl irgendwo zwischen den Extremen, wir sind sicher mehr Prinz Pi als Automatikk. Wir sind zwar ab und an auch sozialkritisch, aber Zeigefinger-Rap ist nicht unser Ding. Bei uns geht es vor allem darum den Hörern Entertainment zu bieten und dazu gehört bei uns Selbstironie und Wortwitz.

holg: Was macht euren Sound aus und wer kümmert sich bei euch um die Beat Produktion?

Ultimativ: Unser Sound ist sicher kein Boom Bap, wir probieren viel aus, spielen auch mal mit Band oder auf Elektro Sounds. Wir haben vor allem fröhliche und Partytaugliche Beats im Repertoire, kennen aber sonst keine Genre-Grenzen. Die Beats sucht cassoh meistens im Internet, aber wir haben auch schon den ein oder anderen Beat von HNXTobi aus Hanau bekommen.

Na da kann man sich ja auf mehr Songs wie „Teufel im Schafskäse“ oder „Bierpolo“ freuen…

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