Menschen hinter dem Sucher: Tristan Rösler

17. Mai 2010 § Ein Kommentar

Heute stelle ich euch Tristan Rösler alias alphapixels alias Frankfurts Fotograf vor. Auf den mittlerweile in Berlin lebenden, jungen Mann bin ich via Twitter gestoßen und nachdem ich mir sein Projekt näher angesehen hatte, wurde es Zeit für ein paar Fragen:

An dieser Stelle möchte ich auch einmal allen Lesern für das große Interesse an dieser Serien danken! Bald wird es etwas „neues“ geben…

Wie bist du zur Fotografie gekommen?

Fotografiert habe ich schon immer gerne. Ich bekam damals mit zehn Jahren meine erste analoge Spiegelreflex von Pentax von meinem Opa und rannte damit durchs Leben. Nach ein paar Jahren verließ mich allerdings so ein wenig die Begeisterung und andere Interessen traten in mein Leben. Irgendwann im Alter von 16 saß ich mit einem Freund zusammen, bei mir zuhause, wir langweilten uns. Da sah ich eine kleine digitiale Kompaktkamera auf meinem Tisch stehen. Daraufhin sind wir dann raus gegangen und haben den Abend mit Fotografieren verbracht. Meine Begeisterung für die Fotografie hatte mich wieder und ein paar Tage später, kaufte ich mir meine erste DSLR. Danach begann ich mich wieder intensiv mit der Fotografie zu beschäftigen.

Kannst du über spannende Projekte berichten?

Im Moment laufen keine Projekte bei mir. Mein letztes größeres Projekt war Main Paradies in dem ich Frankfurt von seinen schönen Seiten bei Nacht fotografiert habe.

Hast du Fotografie oder etwas ähnliches studiert?

Nein.

Verdienst du aktuell Geld mit deinen Bildern?

Ja ich verdiene Geld durch meine Bilder. Wobei es wohl falsch ist zu sagen, das ich durch meine Bilder Geld verdiene, sondern eher durch mein Fotografieren. Ich habe zwar auch schon einzelne Bilder von mir verkauft, zum Leben reicht das jedoch nicht.

Würdest du von der Fotografie leben wollen?

Ja! Mir ist es sehr Wichtig einen Job zu haben, der einem liegt und eine menge Spaß macht. Die Fotografie hat sich stark verändert und man muss neue Wege und Mittel suchen, um sich durch zu beißen. Durch das Internet ist das sicherlich alles schwerer geworden und es gibt eine menge neue Aufgaben, die auf einen Berufsfotografen zukommen, welche mir aber auch soweit Spaß machen würden.

Was möchtest du auf deinen Bilder verewigen?

Stürzende Linien.

Welche Bereiche der Fotografie deckst du ab?

Ich fotografiere Businessportraits, Events, People, Reportagen und Architektur. Wobei ich mich auf Architektur nicht 100 Prozent spezialisieren werde, da es einfach ein zu großes Gebiet ist.

Was macht diese Bereiche für dich so interessant?

In erster Linie, sind das die Bereiche, bei denen sich nach der Zeit rausgestellt hat, das sie mir zum einen am meisten liegen und zum anderen am meisten Spaß machen. Natürlich bevorzuge ich auch den Umgang mit Menschen und das Kontakte knüpfen, gegenüber dem stundenlangem Licht setzen in der Werbefotografie.

Glaubensfrage: Analog oder digital?

Ich fotografiere ausschließlich digital. Analog macht zwar auch eine Menge spaß und ist sicherlich am Anfang ratsam um die Fotografie zu verstehen. Kein Kunde wünscht jedoch mehr analoge Fotografien.

Glaubensfrage 2: Post Processing. Wie extrem veränderst du deine Bilder?

Das kommt immer ganz drauf an. Meine Architketuraufnahmen bei Nacht, sind natürlich stärker bearbeitet als meine Businessportraits.<

Welche Software nutzt du?

Hauptsächlich benutze ich Lightroom, EOS Utility und Photoshop. Bald CS5.

Welche Kamera und Objektive nutzt du am häufigsten?

Ich arbeite momentan mit einer Canon 50D, einem Sigma 18-50mm f2.8 und dem 50mm f1.8 ll von Canon.

Vollende diesen Satz: Fotografie…

…ist die Kunst, mit Menschen umzugehen, zu wissen was man will und dann das Rechteck kreativ zu füllen.

Bis Anfang Juni macht er potentiellen Kunden ein verlockendes Angebot. Er bietet an, Businessportraits in unterschiedlichen Situationen zu machen und das völlig kostenfrei. Im Gegenzug unterschreiben Sie ihm einen so genannten Modelrelease, was ihn als Fotograf dazu berechtigt die entstandenen Bilder auf seiner Webseite – als Referenz – zu veröffentlichen.

Hier findet ihr die bereits erschienenen Interviews mit Menschen hinter dem Sucher…

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