Ultimativ – Mehr als ein Adjektiv!

19. November 2009 § Ein Kommentar

Ultimativ – Mehr als ein Adjektiv!

Drei Hofer Rapper stellen sich vor.

Seit etwa zwei Jahren existiert die Rap-Gruppe R.I.S.E., eine Plattform für die Rap-Musik von neun jungen Männern aus Hof. Drei davon waren schon vorher enge Freunde und schlossen sich kürzlich zu der Crew Ultimativ zusammen. Kevin Wilma, 20 alias cassoh, T. G., 22 alias Jack Uzi und Fabian Steinmeyer, 19 alias Fa Boom sprechen heute über ihre Beweggründe, zukünftige Projekte, die Hofer Szene und warum sie nicht zu der Gruppe der Studentenrapper gehören möchten.

holg: Ist Ultimativ das neue R.I.S.E oder wie sollen eure Hörer das verstehen?

Und wie kam es letztendlich dazu?

Ultimativ: Nein, R.I.S.E. bleibt definitiv die übergeordnete Plattform. Wir sehen unsere Crew nur als eine Untergruppe davon an. Wir drei waren ja schon immer zusammen, haben auch die letzten live Konzerte in dieser Kombination gespielt und irgendwann war das mit Ultimativ, also einem offiziellen Auftritt unter einem festen Crewnamen, nur noch ein logischer Schritt. Die anderen R.I.S.E. Jungs sind teilweise auch inaktiv und zu neunt auf der Bühne war und ist für kaum einen Veranstalter tragbar.

holg: Was habt ihr in Zukunft mit Ultimativ vor und wie steht es um eure Ambitionen?

Ultimativ: Wir wollen schon Gas geben aber keiner von uns möchte ausschließlich von der Musik leben. Wir machen das nebenbei als Hobby und wollen vor allem Spaß dabei haben. Wir (cassoh und Jack Uzi) arbeiten weiterhin an unserem Projekt „Andere Ansichten“, als Ultimativ müssen wir sehen was kommt, wir wollen live Konzerte spielen und bauen derzeit ein eigenes Studio auf.

holg: Fühlt ihr euch als ein Teil der Hofer Rap-Szene? Gibt es die denn überhaupt?

Ultimativ: Naja, wir denken schon dass es eine Szene gibt, aber erst seit ein paar Jahren. Wirklich zugehörig fühlen wir uns aber nicht, wir wollen ja keinen auf Gangster machen wie viele Rapper hier in Hof. Wir nehmen uns ja auch gerne selbst auf die Schippe, Selbstironie spielt bei uns eine große Rolle. Das können die ja nicht.

holg: Seid ihr die klassischen Studentenrapper?

Schließlich habt ihr alle drei die Allgemeine Hochschulreife und studiert fleißig.

Ultimativ: Nein, aber wie gesagt, Gangsterrapper sind wir auch nicht. Unser Style liegt wohl irgendwo zwischen den Extremen, wir sind sicher mehr Prinz Pi als Automatikk. Wir sind zwar ab und an auch sozialkritisch, aber Zeigefinger-Rap ist nicht unser Ding. Bei uns geht es vor allem darum den Hörern Entertainment zu bieten und dazu gehört bei uns Selbstironie und Wortwitz.

holg: Was macht euren Sound aus und wer kümmert sich bei euch um die Beat Produktion?

Ultimativ: Unser Sound ist sicher kein Boom Bap, wir probieren viel aus, spielen auch mal mit Band oder auf Elektro Sounds. Wir haben vor allem fröhliche und Partytaugliche Beats im Repertoire, kennen aber sonst keine Genre-Grenzen. Die Beats sucht cassoh meistens im Internet, aber wir haben auch schon den ein oder anderen Beat von HNXTobi aus Hanau bekommen.

Na da kann man sich ja auf mehr Songs wie „Teufel im Schafskäse“ oder „Bierpolo“ freuen…

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